Eisbaden in der Alpentherme
Eisbaden ist längst kein Trend mehr, sondern ein Training für Resilienz, Gesundheit und mentale Stärke. In der Alpentherme haben wir dafür den perfekten Ort: einen See, geschulte Trainerinnen und ein klar strukturiertes Programm. Das Ergebnis: weniger Stress, mehr Fokus – und ein Gefühl, das süchtig macht!
Der Einstieg ins Eisbaden – mit Weltrekordhalter Christian Redl
Im Jänner lud die Alpentherme wieder zum Eisbaden! In einem 2-stündigen Einführungsworkshop wurden die Grundlagen erklärt. Apnoe-Weltrekordhalter und Mentaltrainer Christian Redl coachte über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Sachen Atemtechnik, Fokus und den sicheren Weg ins kalte Wasser.
Der Workshop war der Startpunkt – für alle, die den Einführungsworkshop mit Christian absolviert haben, startet jetzt das Training im Rahmen unserer geführten Eisbade-Kurse mit unseren zertifizierten Kältetrainern!
Warum Eisbaden?
- Mentale Stärke: Raus aus der Komfortzone,
erweitern Sie Ihre Grenzen – auch im Alltag. - Stress abbauen: Atemtechniken und Kälte
schenken Gelassenheit und innere Ruhe. - Gesundheit fördern: Eisbaden stärkt
das Immunsystem, regt die Durchblutung an und unterstützt die Regeneration.
- Besser schlafen: Bewegung im Freien und
die Kälte fördern einen erholsamen Schlaf. - Fettverbrennung steigern: Stoffwechselaktivieren und Fettpölsterchen reduzieren.
- Mehr Energie: Schärfen Sie die Konzentration durch bewusste Atmung und Kältereize.
Voraussetzung zur Teilnahme am Eisbaden
Die regelmäßigen Kältetrainings stehen allen offen, die den Einführungsworkshop mit Christian Redl absolviert haben.
Warum? Damit Atmung, Sicherheit und Basics bereits vorhanden sind – und die Kälte sinnvoll trainiert werden kann.
Was bewirkt regelmäßiges Eisbaden?
- stärkt die mentale Widerstandskraft
- unterstützt das Stressmanagement
- aktiviert Immunsystem & Durchblutung
- verbessert die Regeneration
- fördert Schlaf & Energie
- erhöht die Fettverbrennung („Brown Fat“ Aktivierung)
- schenkt Klarheit & Fokus
Sicherheit hat Vorrang
Wir arbeiten ausschließlich im begleiteten Setting. Teilnehmerinnen & Teilnehmer füllen vorab einen kurzen Gesundheitsfragebogen aus, damit Kontraindikationen ausgeschlossen werden können. Die geführten Einheiten im See werden ausschließlich von unseren zertifizierten Kältetrainern in unseren Eisbade-Kursen angeleitet.
Häufige Fragen zum Eisbaden
Wer darf Eisbaden?
Alle, die den Einführungsworkshop mit Christian Redl absolviert haben, können bei Interesse einen 10er Block zum geführten Eisbaden erwerben. Unter der Anleitung von unseren zertifizierten Kältetrainern werden wöchentlich Kurse angeboten. Grundsätzlich dürfen alle gesunden Personen ohne relevante Vorerkrankungen Eisbaden. Die Alpentherme klärt Kontraindikationen mittels Aufklärungsblatt vor der ersten Einheit ab. Wichtig ist, dass man sich an die Anleitung der Trainer hält und dem Körper Zeit zur Gewöhnung gibt.
Wer sollte nicht Eisbaden?
Vom Eisbaden ausgeschlossen sind Personen mit:
-
unbehandeltem oder stark erhöhtem Blutdruck
-
schweren Herz- oder Kreislauferkrankungen
-
Herzrhythmusstörungen
-
peripheren Durchblutungsstörungen (z. B. Raynaud-Syndrom)
-
frischen Operationen oder ungeheilten Wunden
-
akuten Infekten, Fieber oder Grippe
-
Epilepsie
-
psychischen oder neurologischen Erkrankungen, die zu Kontrollverlust führen können
-
Schwangerschaft (als Vorsichtsmaßnahme)
Bei Unsicherheit gilt: vorher ärztlich abklären.
Wie läuft eine Eisbade-Einheit ab?
Ein Training besteht typischerweise aus:
-
Vorbereitung: Atemtechniken & Mindset
-
Schrittweises Eintauchen ins Wasser
-
Kurze, sichere Verweildauer im See
-
Aufwärmphase („Warmzittern“)/Nachbesprechung
Wie lange bleibt man im Wasser?
Je nach Temperatur, Erfahrung und körperlichem Zustand meist nur wenige Minuten. Bei 1–3 Grad z. B. oft weniger als 2 Minuten. Es geht nicht um Rekorde, sondern um Reize.
Kann ich nach der Einheit in die Sauna oder ins warme Wasser?
Kurzfristig nein. Nach der Kälte sollte der Körper selbst wieder warm werden. Warme Tees und Suppen können wohltuend sein. Auf keinen Fall sollte man direkt nach dem Eisbad in die Sauna oder ins heiße Becken! Das würde den Reiz neutralisieren und es könnte zu Kreislaufproblemen kommen.
Wie lange die Aufwärmphase dauert, ist von Körper zu Körper verschieden. Wir empfehlen unbedingt auf den eigenen Körper zu hören und ihm mindestens 60-90 Minuten Zeit zum Aufwärmen zu geben!
Warum warmzittern statt heiß duschen?
„Warmzittern“ ist Teil des Trainings – dabei verbrennt der Körper Energie und baut Wärme von innen auf. Das ist gesundheitlich wertvoller und sicherer als ein heißer Kontrast.
Kann ich alleine Eisbaden?
Wir empfehlen: nie alleine ins Eiswasser! Eisbaden braucht eine gute Vorbereitung und idealerweise eine zweite Person, die im Notfall helfen kann. Der Smaragd See in der Alpentherme ist in den Wintermonaten in Winterpause. Ein Betreten des Sees ist nur im Rahmen der geführten Eisbade-Kurse unter Anleitung unserer zertifizierten Kältetrainer gestattet.
Was soll ich zum Eisbaden mitbringen?
Empfohlen sind:
-
Badebekleidung + Bademantel
-
Haube & Handschuhe
-
evtl. Neoprensocken
-
Handtuch
-
trockene Kleidung fürs Warmwerden
-
optional wer mag: Thermobecher mit warmem Tee
Wie oft sollte man Eisbaden?
Regelmäßig kleine Reize sind wirkungsvoller als seltene Ausreißer. Viele praktizieren Eisbaden regelmäßig, 1-2x pro Woche, ohne Leistungsdruck.
Ich bin Anfänger: brauche ich einen Kurs?
Ja – vor allem wegen:
- sicherem Einstieg
- Atemtechnik
- Dosierung
- Aufwärmphase
- medizinischer Abklärung
Es spart Fehlschritte und erhöht die Sicherheit massiv.